From f9cb1f5002cc5a23147217b697f29c31d1211ca9 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Martin Heinen Date: Sun, 3 Oct 2004 22:56:07 +0000 Subject: [PATCH] MFbed: Update the German documentation set. books/faq/book.sgml 1.637 -> 1.654 books/handbook/bibliography/chapter.sgml 1.66 -> 1.67 books/handbook/disks/chapter.sgml 1.204 -> 1.221 books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml 1.206 -> 1.208 books/handbook/multimedia/chapter.sgml 1.93 -> 1.98 books/handbook/l10n/chapter.sgml header update books/handbook/printing/chapter.sgml header update books/handbook/config/chapter.sgml fixes only books/handbook/x11/chapter.sgml 1.142 -> 1.152 Obtained from: The FreeBSD German Documentation Project. --- de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml | 405 +++++++------ .../books/handbook/bibliography/chapter.sgml | 12 +- .../books/handbook/config/chapter.sgml | 4 +- .../books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml | 6 +- .../books/handbook/disks/chapter.sgml | 182 +++--- .../books/handbook/l10n/chapter.sgml | 4 +- .../books/handbook/multimedia/chapter.sgml | 572 +++++++----------- .../books/handbook/printing/chapter.sgml | 4 +- .../books/handbook/x11/chapter.sgml | 565 ++++++++++------- 9 files changed, 924 insertions(+), 830 deletions(-) diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml index 9769a13e22..b9642912ce 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml @@ -3,31 +3,16 @@ The FreeBSD German Documentation Project $FreeBSD$ -$FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp $ +$FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.498 2004/09/26 09:21:22 jkois Exp $ - basiert auf: 1.637 + basiert auf: 1.654 --> - -%man; - -%freebsd; - -%authors; - -%teams; - -%translators; - -%bookinfo; - %mailing-lists; - -%urls; - %trademarks; + +%books.ent; - ]> @@ -48,7 +33,7 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp - $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp $ + $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.498 2004/09/26 09:21:22 jkois Exp $ 1995 @@ -161,9 +146,9 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp FreeBSD ist, kurz gesagt, ein &unix;-ähnliches - Betriebssystem für die Plattformen &i386;, IA-64, PC-98, - Alpha/AXP und &ultrasparc;, das auf der - 4.4BSD-Lite-Release + Betriebssystem für die Plattformen Alpha/AXP, AMD64 + sowie Intel EM64T, &i386;, IA-64, PC-98 und &ultrasparc;, + das auf der 4.4BSD-Lite-Release der University of California at Berkeley (UCB) basiert; außerdem flossen einige Erweiterungen aus der 4.4BSD-Lite2-Release mit ein. Es basiert @@ -388,7 +373,7 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp -CURRENT-Zweig und ist im &rel.current.date; erschienen. Version &rel2.current; + url="ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/i386/&rel2.current;-RELEASE/">&rel2.current; ist das aktuelle Release aus dem -STABLE-Zweig und ist im &rel2.current.date; erschienen. @@ -429,8 +414,7 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp FreeBSD-CURRENT ist die Entwicklungsversion des Betriebssystems, aus der zu gegebener Zeit &os.stable; - werden wird. Das wird ungefähr für 5.3-RELEASE - erwartet. Als solche ist sie lediglich für + werden wird. Als solche ist sie lediglich für Entwickler, die am System mitarbeiten und für unentwegte Bastler von Interesse. Details zum Betrieb von -CURRENT finden Sie im Snapshot-Releases sind unter - verfügbar. Snapshots von 3-STABLE werden - nicht mehr erstellt. + url="ftp://current.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/snapshots"> + ftp://current.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/snapshots/ + verfügbar. In der Regel wird jeden Tag ein Snapshot jedes zur Zeit aktiven Zweiges erstellt. @@ -531,51 +515,11 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp ist. Sie führt zu 5.2.1-RELEASE (und darüber hinaus). Zum Zeitpunkt von 5.3-RELEASE soll der 5-STABLE-Zweig erschaffen werden und &os.current; wird - 6-CURRENT werden. Die folgende ASCII-Zeichnung - soll verdeutlichen, wie das aussieht: - - - 2.0 - | - | - | [2.1-STABLE] - *ZWEIG* 2.0.5 -> 2.1 -> 2.1.5 -> 2.1.6 -> 2.1.7.1 [2.1-STABLE endet] - | (März 1997) - | - | - | [2.2-STABLE] - *ZWEIG* 2.2.1 -> 2.2.2-RELEASE -> 2.2.5 -> 2.2.6 -> 2.2.7 -> 2.2.8 [Ende] - | (März 1997) (Okt 97) (Apr 98) (Jul 98) (Dez 98) - | - | - 3.0-SNAPs (begonnen im 1. Quartal 1997) - | - | - 3.0-RELEASE (Okt 1998) - | - | [3.0-STABLE] - *ZWEIG* 3.1-RELEASE (Feb 1999) -> 3.2 -> 3.3 -> 3.4 -> 3.5 -> 3.5.1 - | (Mai 1999) (Sep 1999) (Dec 1999) (Jun 2000) (Juli 2000) - | - | [4.0-STABLE] - *ZWEIG* 4.0 (März 2000) -> 4.1 -> 4.1.1 -> 4.2 -> 4.3 -> 4.4 -> ... zukünftige 4.X Releases ... - | (Jul 2000) (Sep 2000) (Nov 2000) (Apr 2001) - 5.0-RELEASE (Jan 2003) - | - | - 5.1-RELEASE (Jun 2003) - | - | - 5.2-RELEASE (Jan 2004) - | - | - 5.2.1-RELEASE (Feb 2004) - | - | - \|/ - + - [5-CURRENT wird fortgesetzt] - + 6-CURRENT werden. Weitere Informationen zum diesem Thema + finden Sie unter + + FreeBSD Release Engineering: 2.2.1 Creating the Release + Branch. Der Zweig 2.2-STABLE wurde mit der Veröffentlichung der Version 2.2.8 eingestellt. Der @@ -584,14 +528,16 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp beschränken sich im allgemeinen auf die Korrektur von Sicherheits-relevanten Fehlern. - 4-STABLE ist der Zweig, auf den sich die Entwicklung + + + Aus dem 6-CURRENT-Zweig entsteht die nächste + &os;-Generation. Weitere Informationen über diesen + Zweig finden Sie unter Was ist FreeBSD-CURRENT?. @@ -667,23 +613,25 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp Server erhältlich: - - Die aktuelle Ausgabe von 3.X-STABLE, - 3.5.1-RELEASE, finden Sie im Verzeichnis - 3.5.1-RELEASE. - - Das aktuelle Release von 5.X, &rel.current;-RELEASE finden Sie im Verzeichnis &rel.current;-RELEASE directory. + url="ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/i386/&rel.current;-RELEASE/">&rel.current;-RELEASE. + + + + + 5.X Snapshots-Releases werden täglich aus dem + -CURRENT-Zweig erzeugt. Sie + sollten aber nur von Entwicklern und sehr erfahrenen Testern + verwendet werden. Das aktuelle Release von 4-STABLE, &rel2.current;-RELEASE finden Sie im Verzeichnis &rel2.current;-RELEASE directory. + url="ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/i386/&rel2.current;-RELEASE/">&rel2.current;-RELEASE. @@ -692,15 +640,6 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp Snapshots werden in der Regel täglich erstellt. - - - Täglich werden 5.X - Snapshot Ausgaben vom -CURRENT-Zweig erstellt, die - allerdings nur den Testern und Entwicklern an - vorderster Front dienen. - Wo und wie Sie FreeBSD auf CD, DVD, und anderen Medien @@ -745,7 +684,7 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp Bevor Sie einen Fehler melden, sollten Sie sich zuerst den Artikel Writing + url="&url.articles.problem-reports.en;/article.html">Writing FreeBSD Problem Reports durchlesen, damit Sie wissen, wie Sie eine gute Fehlermeldung verfassen. @@ -890,6 +829,12 @@ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.495 2004/09/23 20:59:23 jkois Exp Deutsch + + it_IT.ISO8859-15 + + Italienisch + + ja_JP.eucJP @@ -1336,7 +1281,12 @@ File: +DESC (ignored) floppies/mfsroot.flp. Diese Images müssen mit Hilfe von Werkzeugen wie fdimage oder &man.dd.1; auf Disketten - kopiert werden. + kopiert werden. Seit &os; 5.3 weisen die Bootdisketten + eine neue Struktur auf. Sie benötigen nun das Image + floppies/boot.flp sowie alle Dateien + mit den Namen + floppies/kernX + (von denen es derzeit zwei gibt). Falls Sie selbst die einzelnen Distributionen herunterladen müssen (um z.B. von einem @@ -1345,7 +1295,7 @@ File: +DESC (ignored) - bin + base/ (bin/ unter 4.X) @@ -1452,11 +1402,14 @@ File: +DESC (ignored) - Sie werden einen 386er oder besseren PC mit 5MB oder - mehr Hauptspeicher und mindestens 60MB Festplattenspeicher - benötigen. Es läuft mit einer einfachen MDA - Grafikkarte, aber um X11R6 zu benutzen, benötigen Sie - eine VGA- oder bessere Videokarte. + Für &os;-Versionen vor 5.3 benötigen Sie + mindestens einen 386er Prozessor mit mindestens 5 MB + Hauptspeicher und mindestens 60 MB Festplattenspeicher. + Es läuft mit einer einfachen MDA Grafikkarte, aber um + X11R6 zu benutzen, benötigen Sie eine VGA- oder bessere + Videokarte. Für &os; 5.X benötigen Sie hingegen + mindestens einen 486 Prozessor und 8 MB Hauptspeicher + sowie mindestens 150 MB Festplattenspeicher. Lesen Sie auch den Abschnitt Hardwarekompatibilität. @@ -1472,13 +1425,14 @@ File: +DESC (ignored) FreeBSD 2.1.7 war die letzte FreeBSD-Version, die auf einem 4MB-System installiert werden konnte. Seit FreeBSD - 2.2 benötigen Sie mindestens 5MB zur Installation auf - einem neuen System. + 2.2 benötigten Sie mindestens 5MB, seit &os; 5.X + mindestens 8 MB für die Installation eines neuen + Systems. - Alle FreeBSD-Versionen laufen - zwar mit 4MB Hauptspeicher, lediglich ihr - Installationsprogramm läuft nicht mit 4MB. Wenn Sie - möchten, können Sie für den + Alle FreeBSD-Versionen vor 5.X + laufen zwar mit 4MB Hauptspeicher, + lediglich ihr Installationsprogramm läuft nicht mit 4MB. + Wenn Sie möchten, können Sie für den Installationsvorgang zusätzlichen Hauptspeicher hinzufügen, und nachdem das System installiert ist, wieder auf 4MB zurückgehen. Sie können Ihre @@ -1528,13 +1482,13 @@ File: +DESC (ignored) - Kann &windows; 95/98 neben FreeBSD existieren? + Kann &windows; neben FreeBSD existieren? - Installieren Sie zuerst &windows; 95/98, dann FreeBSD. - Der Bootmanager von FreeBSD kann dann entweder Win95/98 - oder FreeBSD booten. Falls Sie &windows; 95/98 nach FreeBSD + Installieren Sie zuerst &windows;, dann FreeBSD. + Der Bootmanager von FreeBSD kann dann entweder &windows; + oder FreeBSD booten. Falls Sie &windows; nach FreeBSD installieren, wird es, ohne zu fragen, Ihren Bootmanager überschreiben. Lesen Sie den nächsten Abschnitt, falls das passieren sollte. @@ -1543,7 +1497,7 @@ File: +DESC (ignored) - &windows; 95/98 hat meinen Bootmanager zerstört! + &windows; hat meinen Bootmanager zerstört! Wie stelle ich ihn wieder her? @@ -1684,9 +1638,9 @@ File: +DESC (ignored) Es ist möglich, dass neuere Version des IBM BIOS den Fehler wieder enthalten. Dieser - Beitrag von Jacques Vidrine auf der Mailingliste &a.mobile; - beschreibt eine Technik, + url="http://docs.freebsd.org/cgi/mid.cgi?20010427133759.A71732"> + Dieser Beitrag von Jacques Vidrine auf der + Mailingliste &a.mobile; beschreibt eine Technik, die Ihnen weiterhelfen könnte, wenn Ihr IBM Laptop mit FreeBSD nicht bootet und Sie eine neuere oder ältere BIOS-Version einspielen können. @@ -1988,9 +1942,9 @@ sectors/track: 63 url="&url.books.handbook;/network-plip.html">PLIP des Handbuchs. - Lesen Sie FreeBSD 3.X oder eine ältere Version + Wenn Sie FreeBSD 3.X oder eine ältere Version benutzen, sollten Sie einen Blick auf die Webseite Mobile-Computing + url="http://www.jp.FreeBSD.org/PAO/">Mobile-Computing werfen. @@ -2138,8 +2092,9 @@ sectors/track: 63 - Beim Booten von FreeBSD erscheint Missing - Operating System. Was ist passiert? + Beim ersten Booten von FreeBSD erscheint + Missing Operating System. Was ist + passiert? @@ -2217,19 +2172,22 @@ sectors/track: 63 Ursprünglich war die Erstellung eines neuen Kernels bei fast jeder Installation von FreeBSD erforderlich, aber neuere Ausgaben haben von der - Einführung eines weitaus benutzerfreundlicheren - Kernelkonfigurationswerkzeugs profitiert. Geben Sie am - FreeBSD Boot-Prompt (boot:) ein, um in - ein visuelles Konfigurationsmenü zu gelangen. Dieses + Einführung weitaus benutzerfreundlicherer + Kernelkonfigurationswerkzeuge profitiert. Unter 4.X + und älter geben Sie am FreeBSD Boot-Prompt + (boot:) ein, um in ein visuelles + Konfigurationsmenü zu gelangen. Dieses Programm ermöglicht Ihnen die Konfiguration der Kerneleinstellungen für die gebräuchlichsten - ISA-Karten. + ISA-Karten. Ab &os; 5.X wurde dieses Konzept durch + die deutlich flexibleren hints ersetzt, + die am Loader-Prompt eingegeben werden können. - Es wird weiterhin empfohlen, früher oder - später einen neuen Kernel zu erstellen, der nur die - benötigten Treiber enthält, um ein wenig - Hauptspeicher zu sparen, aber für die meisten Systeme - ist dies ist nicht länger erforderlich. + Es kann dennoch sinnvoll sein, einen neuen Kernel + zu erstellen, der nur die benötigten Treiber + enthält, um ein wenig Hauptspeicher zu sparen, + für die meisten Systeme ist dies aber nicht mehr + länger erforderlich. @@ -2395,12 +2353,23 @@ disk wd2 at wdc1 drive 1 # Ändern Sie wd3 in wd2 - Es werden maximal 4 Gigabyte Hauptspeicher - unterstützt. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie - soviel Hauptspeicher in Ihrem Rechner benutzen - möchten. Benutzen Sie ggfs. ECC-Speicher und Module - mit neun (statt der üblichen 18) Chips, um die - kapazitive Belastung zu reduzieren. + Bei einer &i386;-Standardinstallation werden maximal + 4 Gigabyte Hauptspeicher unterstützt. Seit + &os; 4.9 und 5.1 wird auch ein größerer + Hauptspeicher unterstützt. Dazu müssen Sie die + zusätzliche Option PAE (&man.pae.4;) in Ihren Kernel + kompilieren: + + options PAE + + &os;/pc98 unterstützt maximal 4 GB Hauptspeicher, + daher kann PAE auf diesen Systemen nicht verwendet werden. + Unter &os;/alpha hängt dieses Limit von der verwendeten + Hardware ab - lesen Sie daher die Alpha Hardware Release + Notes für weitere Informationen. Sonstige von &os; + unterstützte Architekturen haben ein sehr viel + höheres theoretisches Speicherlimit (viele + Terabytes). @@ -2590,11 +2559,11 @@ disk wd2 at wdc1 drive 1 # Ändern Sie wd3 in wd2 ständig ändert, ist das allerdings keine Überraschung. Trotzdem sollten Sie unbedingt die Hardware-Informationen von &os; - (&rel.current; + (&rel.current; oder - &rel2.current;) + &rel2.current;) und die + url="http://www.FreeBSD.org/search/#mailinglists"> Archive der Mailinglisten durchsehen, bevor Sie nach der neuesten/besten Hardware fragen. Normalerweise gab es kurz zuvor eine Diskussion über genau die @@ -2624,10 +2593,10 @@ disk wd2 at wdc1 drive 1 # Ändern Sie wd3 in wd2 Ja. FreeBSD ist zurzeit für die Intel x86 und DEC (jetzt Compaq) Alpha Architekturen verfügbar. - Seit FreeBSD 5.0 werden auch IA-64, AMD-64 und - &sparc;-64 unterstützt. Die Neuzugänge auf der - Liste der in Zukunft unterstützten Plattformen sind - &mips; und &powerpc;. Abonnieren Sie die Mailinglisten + Seit FreeBSD 5.0 werden auch AMD64 sowie Intel EM64T, + IA-64 und &sparc64; unterstützt. Die Neuzugänge + auf der Liste der in Zukunft unterstützten Plattformen + sind &mips; und &powerpc;. Abonnieren Sie die Mailinglisten &a.ppc; oder &a.mips; wenn Sie mehr über den Stand der Entwicklung erfahren wollen. Schließen Sie sich der Mailingliste &a.platforms; an, wenn Sie an @@ -2650,11 +2619,14 @@ disk wd2 at wdc1 drive 1 # Ändern Sie wd3 in wd2 - Ja, allerdings nicht im - GENERIC-Kernel. Sie müssen - einen neuen Kernel mit SMP-Unterstützung bauen. - Die dazu nötigen Optionen entnehmen Sie bitte - der Datei /sys/i386/conf/LINT. + Ja, seit &os;-Version 5.2 ist SMP bereits im + GENERIC-Kernel aktiviert. + + Unter &os; 4.X ist SMP im Standardkernel nicht + aktiviert. Sie müssen daher einen neuen Kernel + mit SMP-Unterstützung bauen. Die dazu nötigen + Optionen entnehmen Sie bitte der Datei + /sys/i386/conf/LINT. @@ -2726,8 +2698,8 @@ disk wd2 at wdc1 drive 1 # Ändern Sie wd3 in wd2 Sie finden eine vollständige und aktuelle Liste in den Hardware-Informationen zu &os; - (&rel.current; oder - &rel2.current;). + (&rel.current; oder + &rel2.current;). @@ -3500,13 +3472,15 @@ Protocol "SysMouse" - FreeBSD unterstützt die Soundkarten &soundblaster;, - &soundblaster; Pro, &soundblaster; 16, Pro Audio Spectrum 16, - AdLib und Gravis UltraSound. MPU-401 und kompatible - MIDI-Karten werden begrenzt unterstützt. Ebenso - werden Karten, die der µsoft; Sound - System-Spezifikation entsprechen, durch den pcm-Treiber - unterstützt. + &os; unterstützt verschiedene Soundkarten wie + &soundblaster;, &soundblaster; Pro, &soundblaster; 16, + Pro Audio Spectrum 16, AdLib und Gravis UltraSound. + Lesen Sie die + &os; Release Informationen sowie &man.snd.4;, + wenn Sie genauere Informationen benötigen. MPU-401 + und kompatible MIDI-Karten werden begrenzt unterstützt. + Ebenso unterstützt werden Karten, die der µsoft; + Sound System-Spezifikation entsprechen. Das gilt nur für Sound! Dieser Treiber @@ -3523,7 +3497,7 @@ Protocol "SysMouse" Abhilfen für fehlenden Sound von es1370 mit dem - pcm-Treiber? + &man.pcm.4;-Treiber? @@ -4541,7 +4515,7 @@ quit - Dieser Effekt tritt auf, wenn Sie FreeBSD 3.X und eine + Dieser Effekt tritt auf, wenn Sie &os; 3.X und eine PCI Soundkarte haben. Das Gerät pcm0 ist für ISA Soundkarten reserviert; wenn Sie eine PCI Soundkarte haben, werden Sie @@ -4568,13 +4542,6 @@ quit &prompt.root; cd /dev &prompt.root; ./MAKEDEV snd1 - - Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie FreeBSD - 5.0-RELEASE oder eine neuere Version mit &man.devfs.5; - verwenden. Die Gerätedateien werden in diesem Fall - automatisch in /dev erstellt. - - Dieses Problem tritt in FreeBSD 4.X nicht mehr auf, da große Anstrengungen unternommen wurden, diese Version PnP-orientiert zu machen. In @@ -4999,11 +4966,9 @@ chip1@pci0:31:5: class=0x040100 card=0x00931028 chip=0x24158086 rev=0x02 Sie erhalten eine Dialogbox, in der Sie die Anzahl der Zylinder, Köpfe und Sektoren eingeben können. Verwenden Sie die Angaben des BIOS und setzen Sie - Schrägstriche zwischen die Zahlen. - - 5000 Zylinder, 250 Köpfe and 60 Sektoren - würden also als 5000/250/60 - eingegeben. + Schrägstriche zwischen die Zahlen. 5000 Zylinder, + 250 Köpfe und 60 Sektoren würden also als + 5000/250/60 eingegeben. Schließen Sie die Eingabe mit Enter ab und drücken Sie W, um die neue @@ -5801,6 +5766,33 @@ chip1@pci0:31:5: class=0x040100 card=0x00931028 chip=0x24158086 rev=0x02 + + + Warum ist CVSup nicht im FreeBSD-Basisquellbaum + enthalten? + + + + Das Basissystem von FreeBSD soll + selbstverwaltend sein. Es soll also + möglich sein, das komplette Betriebssystem mit einer + beschränkten Anzahl von Werkzeugen zu starten. Daher + werden die zum Bau von FreeBSD nötigen Werkzeuge mit + dem Quelltext gekoppelt. Zu diesen Werkzeugen gehören + ein C-Compiler (&man.gcc.1;), &man.make.1;, &man.awk.1; und + andere. + + Da CVSup in Modula-3 geschrieben wurde, müsste ein + Modula-3-Compiler ins Basissystem aufgenommen und auch + gewartet werden. Dies würde einen gestiegenen + Speicherbedarf für die FreeBSD-Quellen sowie einen + erhöhten Wartungsaufwand verursachen. Daher ist es + sowohl für Entwickler als auch Benutzer einfacher, + CVSup bei Bedarf als Port oder als Paket von einer + Installations-CD zu installieren. + + + Ich habe die Sourcen aktualisiert, wie aktualisiere @@ -6986,10 +6978,10 @@ label=FreeBSD Joliet Erweiterungen für die Speicherung von Datei- und Verzeichnisnamen benutzt. Werfen Sie einen Blick in das Kapitel Erzeugung von + url="&url.books.handbook;/creating-cds.html">Erzeugung von CD-ROMs im Handbuch, speziell in den Abschnitt über Benutzung + url="&url.books.handbook;/creating-cds.html#MOUNTING-CD">Benutzung von Daten-CDs. [Anmerkung des Übersetzers: Es geht hier nicht um @@ -7009,10 +7001,10 @@ label=FreeBSD Sie haben wahrscheinlichste eine Datei direkt auf CD geschrieben, statt ein ISO 9660-Dateisystems erzeugt zu haben. Werfen Sie einen Blick in das Kapitel Erzeugung von + url="&url.books.handbook;/creating-cds.html">Erzeugung von CD-ROMs im Handbuch, speziell in den Abschnitt über reine + url="&url.books.handbook;/creating-cds.html#RAWDATA-CD">reine Daten-CDs. @@ -7140,7 +7132,7 @@ label=FreeBSD Ein besserer Weg, um auf &ms-dos;-formatierte Datenträger zuzugreifen, ist die Benutzung des Packages mtools + url="http://www.FreeBSD.org/cgi/ports.cgi?query=%5Emtools-&stype=name">mtools aus der Ports-Sammlung. @@ -7508,11 +7500,15 @@ label=FreeBSD richtig? + + Benutzen Sie keine Quotas für - /, + /. @@ -9508,10 +9504,11 @@ Key F15 A A Menu Workplace Nop Ja. Genaue Informationen zu diesem Thema finden Sie - im Kapitel - Advanced Networking, im Abschnitt - Gateways und Routen. + im Abschnitt + + Gateways und Routen des Handbuchkapitels + + Weiterführende Netzwerkthemen. @@ -12837,9 +12834,17 @@ raisechar=^^ - Ja. Mit dem im Basissystem enthaltenen - doscmd können Sie - eine Untermenge der DOS-Kommandos laufen lassen. + Ja. Sie können + emulators/doscmd + verwenden, das über die Ports-Sammlung verfügbar + ist. + + + doscmd war früher + Teil des Basissystems von &os;, es wurde aber vor der + Veröffentlichung von &os; 5.3 daraus + entfernt. + Falls doscmd nicht ausreicht, können Sie den Port @@ -13525,14 +13530,18 @@ raisechar=^^ - Zurzeit gibt es kein Buch über die Interna von - FreeBSD. Allgemeines Wissen über Wissen kann + Zurzeit gibt nur ein Buch über die Interna von + FreeBSD, The Design and Implementation of the FreeBSD + Operating System von Marshall Kirk McKusick und + George V. Neville-Neil, ISBN 0-201-70245-2, das sich auf + FreeBSD 5.X konzentriert. + + Allgemeines Wissen über &unix; kann allerdings in den meisten Fällen auf FreeBSD - angewendet werden. Auch einige der BSD-spezifischen - Bücher sind für FreeBSD verwendbar. + angewendet werden. Eine Liste finden Sie im entsprechenden Abschnitt der - + Bibliographie. @@ -13546,8 +13555,8 @@ raisechar=^^ Genauere Informationen finden Sie im Artikel - Contributing to FreeBSD. Wie können Hilfe immer gut - gebrauchen! + Contributing to FreeBSD. Wir können Hilfe + immer gut gebrauchen! @@ -13649,8 +13658,8 @@ raisechar=^^ können einige Server neuere Quellen bereitstellen als andere Server. Alle Server stellen jedoch Quellen bereit, die maximal eine Stunde alt sind. - Wäre cvsup.FreeBSD.org ein - Round-Robin-Eintrag im DNS, der Benutzern einen + Wäre cvsup.FreeBSD.org + ein Round-Robin-Eintrag im DNS, der Benutzern einen zufälligen Server zuteilt, könnten beim zweiten Lauf von CVsup ältere Quellen als beim ersten Lauf heruntergeladen werden. diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/bibliography/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/bibliography/chapter.sgml index 7e4a2a55e0..a2e473425c 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/bibliography/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/bibliography/chapter.sgml @@ -3,8 +3,8 @@ The FreeBSD German Documentation Project $FreeBSD$ - $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/bibliography/chapter.sgml,v 1.36 2004/09/10 16:58:13 mheinen Exp $ - basiert auf: 1.66 + $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/bibliography/chapter.sgml,v 1.37 2004/09/26 15:27:11 mheinen Exp $ + basiert auf: 1.67 --> @@ -442,6 +442,14 @@ Addison-Wesley, 1996. ISBN 0-201-54979-4 + + Marshall Kirk McKusick, George V. Neville-Neil. + The Design and Implementation of the + &os; Operating System. + Boston, Mass. : Addison-Wesley, 2004. + ISBN 0-201-70245-2 + + Stevens, W. Richard. TCP/IP Illustrated, Volume 1: The Protocols. Reading, Mass. : Addison-Wesley, diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/config/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/config/chapter.sgml index 85dda2e957..5879afd161 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/config/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/config/chapter.sgml @@ -3,7 +3,7 @@ The FreeBSD German Documentation Project $FreeBSD$ - $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/config/chapter.sgml,v 1.100 2004/09/24 00:24:05 mheinen Exp $ + $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/config/chapter.sgml,v 1.101 2004/10/02 21:41:35 mheinen Exp $ basiert auf: 1.174 --> @@ -2566,7 +2566,7 @@ device_probe_and_attach: cbb0 attach returned 12 Konfiguration des <acronym>ACPI</acronym> Das Modul acpi.ko wird - standardmäß beim Systemstart vom &man.loader.8; + standardmäßig beim Systemstart vom &man.loader.8; geladen und sollte daher nicht fest in den Kernel eingebunden werden. Dadurch kann acpi.ko ohne einen Neubau des Kernels ersetzt diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml index e95cf2fdfb..dc33d92baa 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml @@ -3,8 +3,8 @@ The FreeBSD German Documentation Project $FreeBSD$ - $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml,v 1.69 2004/08/29 16:15:11 mheinen Exp $ - basiert auf: 1.206 + $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml,v 1.71 2004/09/26 16:06:44 mheinen Exp $ + basiert auf: 1.208 --> @@ -360,7 +360,7 @@ wir sie nicht ewig unterstützen. Eine vollständige Beschreibung der Sicherheitspolitik für alte FreeBSD Releases entnehmen Sie bitte http://www.FreeBSD.org/security/. + url="&url.base;/security/">http://www.FreeBSD.org/security/. wie sie einen sicherheitsrelevanten Fehler beheben. Wenn Sie den Entwicklungszweig aus Sicherheitsgründen diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml index 49227148f0..4af1ca6625 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml @@ -3,8 +3,8 @@ The FreeBSD German Documentation Project $FreeBSD$ - $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/disks/chapter.sgml,v 1.103 2004/09/23 21:42:42 mheinen Exp $ - basiert auf: 1.204 + $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/disks/chapter.sgml,v 1.115 2004/10/02 23:49:52 mheinen Exp $ + basiert auf: 1.221 --> @@ -34,34 +34,62 @@ Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie Folgendes wissen: + - Die Begriffe, die FreeBSD verwendet, um die - Organisation der Daten auf einem physikalischen Laufwerk - zu beschreiben (Partitionen und Slices). + + Die Begriffe, die FreeBSD verwendet, um die + Organisation der Daten auf einem physikalischen Laufwerk + zu beschreiben (Partitionen und Slices). - Wie Sie ein weiteres Laufwerk zu Ihrem System - hinzufügen. + + + Wie Sie ein weiteres Laufwerk zu Ihrem System + hinzufügen. - Wie virtuelle Dateisysteme, zum Beispiel RAM-Disks, - eingerichtet werden. + + + Wie virtuelle Dateisysteme, zum Beispiel RAM-Disks, + eingerichtet werden. - Wie Sie mit Quotas die Benutzung von Laufwerken - einschränken können. + + + Wie Sie mit Quotas die Benutzung von Laufwerken + einschränken können. + Wie Sie Partitionen verschlüsseln, um Ihre Daten zu schützen. - Wie unter FreeBSD CDs und DVDs gebrannt werden. + + + Wie unter FreeBSD CDs und DVDs gebrannt werden. - Sie werden die Speichermedien, die Sie für - Backups einsetzen können, kennen. - Wie Sie die unter FreeBSD erhältlichen Backup - Programme benutzen. - Wie Sie ein Backup mit Disketten erstellen. + + + Sie werden die Speichermedien, die Sie für + Backups einsetzen können, kennen. + + + Wie Sie die unter FreeBSD erhältlichen Backup + Programme benutzen. + + + Wie Sie ein Backup mit Disketten erstellen. - Was Schnappschüsse sind und wie sie eingesetzt - werden. + + + Was Schnappschüsse sind und wie sie eingesetzt + werden. + + + + Bevor Sie dieses Kapitel lesen, + + + + sollten Sie einen einen &os;-Kernel installieren + können (). @@ -72,7 +100,7 @@ Die folgende Tabelle zeigt die von FreeBSD unterstützten Speichergeräte und deren Gerätenamen. - +
Namenskonventionen von physikalischen Laufwerken @@ -209,6 +237,24 @@ (dangerously dedicated), wird sie einfach als /dev/da1e hinzugefügt. + + Da &man.bsdlabel.8; (&man.disklabel.8; unter + &os; 4.X) zum Speichern von Sektoren 32-Bit Integer + verwendet, ist das Werkzeug in den meisten Fällen + auf 2^32-1 Sektoren pro Laufwerk oder 2 TB + beschränkt. In &man.fdisk.8; darf der Startsektor + nicht größer als 2^32-1 sein und Partitionen + sind auf eine Länge von 2^32-1 beschränkt. + In den meisten Fällen beschränkt dies die + Größe einer Partition auf 2 TB + und die maximale Größe eines Laufwerks + auf 4 TB. Das &man.sunlabel.8;-Format ist + mit 2^32-1 Sektoren pro Partition und 8 Partitionen + auf 16 TB beschränkt. Mit größeren + Laufwerken können &man.gpt.8;-Partitionen benutzt + werden. + + Verwenden von &man.sysinstall.8; @@ -590,7 +636,7 @@ sh MAKEDEV ccd0 Das erste Argument gibt das zu konfigurierende - Gerät, hier /dev/ccd0c, + Gerät, hier /dev/ccd0c, an. Die Angabe von /dev/ ist dabei optional. @@ -701,8 +747,8 @@ sh MAKEDEV ccd0 Der Controller steuert mithilfe eines BIOS auf der Karte die Plattenoperationen. Wie ein RAID System eingerichtet wird, - sei kurz am Beispiel des Promise - IDE RAID-Controllers gezeigt. Nachdem + sei kurz am Beispiel des Promise IDE + RAID-Controllers gezeigt. Nachdem die Karte eingebaut ist und der Rechner neu gestartet wurde, erscheint eine Eingabeaufforderung. Wenn Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, gelangen Sie in eine Maske, in der @@ -728,7 +774,8 @@ sh MAKEDEV ccd0 ad6: READ command timeout tag=0 serv=0 - resetting ad6: trying fallback to PIO mode ata3: resetting devices .. done -ad6: hard error reading fsbn 1116119 of 0-7 (ad6 bn 1116119; cn 1107 tn 4 sn 11) status=59 error=40 +ad6: hard error reading fsbn 1116119 of 0-7 (ad6 bn 1116119; cn 1107 tn 4 sn 11)\\ +status=59 error=40 ar0: WARNING - mirror lost Überprüfen Sie den RAID-Verbund mit @@ -1000,20 +1047,20 @@ umass0: detached Erweiterungen nicht unterstützen. - sysutils/mkisofs + sysutils/cdrtools - Mit sysutils/mkisofs - wird eine Datei erstellt, die ein ISO 9660-Dateisystem enthält. - Das Kommando hat Optionen, um verschiedene Erweiterungen - zu unterstützen, und wird unten beschrieben. Sie - können es aus dem Port - sysutils/mkisofs - installieren. + + Der Port sysutils/cdrtools + enthält das Programm &man.mkisofs.8;, das eine Datei + erstellt, die ein ISO 9660-Dateisystem enthält. + Das Programm hat Optionen, um verschiedene Erweiterungen + zu unterstützen, und wird unten beschrieben. CD-Brenner ATAPI + Welches Tool Sie zum Brennen von CDs benutzen, hängt davon ab, ob Ihr CD-Brenner ein ATAPI-Gerät ist oder nicht. Mit ATAPI-CD-Brennern wird @@ -1057,10 +1104,11 @@ umass0: detached mkisofs - sysutils/mkisofs erstellt ein - ISO 9660-Dateisystem, - das ein Abbild eines Verzeichnisbaumes des Dateisystems - ist. Die einfachste Anwendung ist wie folgt: + Das Programm &man.mkisofs.8; aus dem Port + sysutils/cdrtools + erstellt ein ISO 9660-Dateisystem, + das ein Abbild eines Verzeichnisbaumes ist. + Die einfachste Anwendung ist wie folgt: &prompt.root; mkisofs -o Imagedatei /path/to/tree @@ -1135,13 +1183,11 @@ umass0: detached /mnt und /tmp/myboot identisch sind. - Sie können das Verhalten von - sysutils/mkisofs - mit einer Vielzahl von Optionen beeinflussen. Insbesondere können - Sie das ISO 9660-Dateisystem modifizieren und Joliet- oder - HFS-Dateisysteme brennen. Details dazu entnehmen Sie - bitte der Manualpage von - sysutils/mkisofs. + Sie können das Verhalten von &man.mkisofs.8; + mit einer Vielzahl von Optionen beeinflussen. Insbesondere + können Sie das ISO 9660-Dateisystem modifizieren und + Joliet- oder HFS-Dateisysteme brennen. Details dazu + entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mkisofs.8;. @@ -1325,7 +1371,7 @@ scsibus1: Sie können eine Daten-CD in eine Datei kopieren, die einem Image entspricht, das mit - sysutils/mkisofs erstellt + &man.mkisofs.8; erstellt wurde. Mit Hilfe dieses Images können Sie jede Daten-CD kopieren. Das folgende Beispiel verwendet acd0 für das CD-ROM-Gerät. Wenn @@ -1360,13 +1406,13 @@ scsibus1: es ein Dateisystem vom Typ ISO9660 verwenden soll. Dies erreichen Sie durch die Angabe von auf der Kommandozeile. Wenn Sie also die CD-ROM - /dev/cd0 in /mnt + /dev/cd0 in /mnt einhängen wollen, führen Sie folgenden Befehl aus: &prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0c /mnt Abhängig vom verwendeten CD-ROM kann der Gerätename - von dem im Beispiel (/dev/cd0) + von dem im Beispiel (/dev/cd0) abweichen. Die Angabe von führt &man.mount.cd9660.8; aus, so dass das Beispiel verkürzt werden kann: @@ -1428,9 +1474,8 @@ scsibus1: Dateisystem einhängen. Sie können Sie auch nicht auf einem anderen Betriebssystem lesen. Wenn Sie die erstellten CDs in das Dateisystem einhängen oder mit anderen Betriebssystemen - austauschen wollen, müssen Sie - sysutils/mkisofs, - wie oben beschrieben, benutzen. + austauschen wollen, müssen Sie &man.mkisofs.8; + wie oben beschrieben benutzen. @@ -1609,7 +1654,9 @@ cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray c Um die Geräte anzusprechen, brauchen die Werkzeuge das SCSI-Subsystem. Daher muss der Kernel den ATAPI/CAM-Treiber - zur Verfügung stellen. + zur Verfügung stellen. Der Treiber ist mit + USB-Brennern nutzlos; die Konfiguration von + USB-Geräten behandelt . Für ATAPI-Geräte müssen Sie ebenfalls DMA-Zugriffe aktivieren. Fügen Sie dazu die nachstehende @@ -1623,6 +1670,15 @@ cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray c Hardware-Informationen auf der Seite dvd+rw-tools' hardware compatibility notes. + + + Wenn Sie eine graphische Oberfläche bevorzugen, + schauen Sie sich bitte den Port + sysutils/k3b + an. Der Port bietet eine leicht zu bedienende + Schnittstelle zu &man.growisofs.1; und vielen + anderen Werkzeugen. + @@ -1845,7 +1901,7 @@ cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray c Multi-Session - Nur wenige DVD-ROM- und DVD-Video-Spieler können + Nur wenige DVD-ROM-Laufwerke können Multi-Session-DVDs lesen. Meist lesen die Spieler nur die erste Session. Mehrere Sessions werden von DVD+R, DVD-R und DVD-RW im Sequential-Recording-Modus @@ -1871,8 +1927,8 @@ cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray c Um den Speicherplatz auf dem Medium optimal auszunutzen, sollten Sie daher Sessions mit vielen Daten hinzufügen. Auf ein DVD+R-Medium passen maximal 154 Sessions, - auf ein DVD-R-Medium passen ungefähr - 2000 Sessions. + 2000 Sessions auf ein DVD-R-Medium und + 127 Sessions auf eine DVD+R Double Layer. @@ -2221,11 +2277,7 @@ cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray c Die Abmessungen der QIC-Kassetten betragen 152.4 x 101.6 x 17.78 mm (6 x 4 x 0,7 Inch), - die QIC-Bandbreite beträgt 6,35 mm (1/4 Inch). Mini-Cartridges, die die - gleiche Bandbreite verwenden, werden gesondert vorgestellt. - Bandbibliotheken und Bandwechselgeräte gibt es im QIC-Format - keine. + die QIC-Bandbreite beträgt 6,35 mm (1/4 Inch). Der Datendurchsatz liegt ungefähr zwischen 150 kByte/s und 500 kByte/s. Die Datenkapazität @@ -2247,12 +2299,6 @@ cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray c Bänder sollten nach 5,000 Backups ersetzt werden. - - XXX* Mini-Cartridge - - - - DLT @@ -2554,7 +2600,7 @@ cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray c <command>dump</command> mit <application>ssh</application> benutzen - &prompt.root; /sbin/dump -0uan -f - /usr | gzip -2 | ssh1 -c blowfish \ + &prompt.root; /sbin/dump -0uan -f - /usr | gzip -2 | ssh -c blowfish \ targetuser@targetmachine.example.com dd of=/mybigfiles/dump-usr-l0.gz @@ -3219,7 +3265,7 @@ Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on FreeBSD 5.X &prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f diskimage -u 0 -&prompt.root; mount /dev/md0c /mnt +&prompt.root; mount /dev/md0 /mnt Ein neues Dateisystem-Abbild erstellen Sie mit @@ -3903,9 +3949,9 @@ Password: Installieren Sie die Festplatte wie in beschrieben. Im Beispiel - verwenden wir die Partition /dev/ad4s1c. + verwenden wir die Partition /dev/ad4s1c. Die Gerätedateien - /dev/ad0s1* + /dev/ad0s1* sind Standard-Partitionen des FreeBSD-Systems. &prompt.root; ls /dev/ad* diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml index 65e2d51e53..6c8f014831 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml @@ -3,8 +3,8 @@ The FreeBSD German Documentation Project $FreeBSD$ - $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/l10n/chapter.sgml,v 1.40 2004/09/23 21:41:59 mheinen Exp $ - basiert auf: 1.101 + $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/l10n/chapter.sgml,v 1.41 2004/09/26 15:26:37 mheinen Exp $ + basiert auf: 1.102 --> diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.sgml index 62acf7be9a..291c1a58e8 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.sgml @@ -3,8 +3,8 @@ The FreeBSD German Documentation Project $FreeBSD$ - $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/multimedia/chapter.sgml,v 1.59 2004/09/11 09:21:22 mheinen Exp $ - basiert auf: 1.93 + $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/multimedia/chapter.sgml,v 1.64 2004/10/02 21:41:36 mheinen Exp $ + basiert auf: 1.98 --> @@ -45,11 +45,10 @@ diesem Umfeld sehr schnell. In diesem Kapitel wird das Einrichten von Soundkarten - besprochen. Die Installation und Konfiguration von - &xfree86; () - behandelt das Einrichten von Videokarten. Hinweise, um - die Wiedergabe zu verbessern, finden sich aber in diesem - Kapitel. + besprochen. beschreibt die Installation + und Konfiguration von X11 und das Einrichten von Videokarten. + Hinweise zur Verbesserung der Wiedergabe finden sich + in diesem Kapitel. Dieses Kapitel behandelt die folgenden Punkte: @@ -75,8 +74,7 @@ - Die Video-Unterstützung von - &xfree86;. + Die Video-Unterstützung des X-Servers. @@ -111,16 +109,6 @@ - In den Video-Abschnitten dieses Kapitels wird ein - installiertes &xfree86; 4.X - (x11/XFree86-4) vorausgesetzt. - Die Beispiele mögen mit &xfree86; 3.X - funktionieren, sind aber nicht mit - &xfree86; 3.X getestet worden. - Wenn Sie etwas finden, dass nicht unter - &xfree86; 3.X läuft, lassen - Sie uns das wissen. - Der Versuch eine Audio-CD mit &man.mount.8; einzuhängen erzeugt mindestens einen Fehler; @@ -140,6 +128,14 @@ + + + Marc + Fonvieille + Aktualisiert für &os; 5.X von + + + Benedikt @@ -156,69 +152,20 @@ Soundkarten einrichten - Bestimmen des korrekten Geräts + Den Soundtreiber einrichten PCI ISA Soundkarten - Zunächst sollten Sie in Erfahrung bringen, welches - Soundkartenmodell Sie besitzen, welchen Chip die Karte benutzt und - ob es sich um eine PCI- oder ISA-Karte handelt. FreeBSD - unterstützt eine ganze Reihe sowohl von PCI- als auch von - ISA-Karten. Wenn Ihre Soundkarte in der folgenden Liste nicht - auftaucht, konsultieren Sie die Hilfeseite &man.pcm.4;. Die - folgende Liste ist zwar nicht vollständig, deckt jedoch - einige der verbreitetsten Karten ab: - - - Crystal 4237, 4236, 4232, 4231 - - - - Yamaha OPL-SAx - - - - OPTi931 - - - - Ensoniq AudioPCI 1370/1371 - - - - ESS Solo-1/1E - - - - NeoMagic 256AV/ZX - - - - &soundblaster; Pro, 16, 32, AWE64, AWE128, Live - - - - Creative ViBRA16 - - - - Advanced Asound 100, 110, and Logic ALS120 - - - - ES 1868, 1869, 1879, 1888 - - - - Gravis UltraSound - - - - Aureal Vortex 1 or 2 - - + Zunächst sollten Sie in Erfahrung bringen, + welches Soundkartenmodell Sie besitzen, welchen Chip + die Karte benutzt und ob es sich um eine PCI- oder + ISA-Karte handelt. &os; unterstützt eine Reihe + von PCI- als auch von ISA-Karten. Die + Hardware-Notes + zählen alle unterstützten Karten und deren + Treiber auf. Kernel @@ -231,7 +178,7 @@ ist es, das Modul mit &man.kldload.8; zu laden. Sie können dazu die Kommandozeile verwenden: - &prompt.root; kldload snd_emu10k1.ko + &prompt.root; kldload snd_emu10k1 Alternativ können Sie auch einen Eintrag in der Datei /boot/loader.conf @@ -244,232 +191,198 @@ der Datei /boot/defaults/loader.conf aufgeführt. Wenn Sie nicht sicher sind, welchen Gerätetreiber Sie laden müssen, laden Sie den - Treiber snd_driver. Dies ist ein - Meta-Treiber, der alle gebräuchlichen Treiber lädt - und die Suche nach dem richtigen Treiber vereinfacht. + Treiber snd_driver: - Alternativ können Sie die Unterstützung für - die Soundkarte direkt in den Kernel einkompilieren. Diese - Methode wird weiter unten beschrieben. Weiteres über das - Kompilieren eines Kernels erfahren Sie in dem Kapitel Kernelkonfiguration. + &prompt.root; kldload snd_driver + + Der Treiber snd_driver ist ein + Meta-Treiber, der alle gebräuchlichen Treiber lädt + und die Suche nach dem richtigen Treiber vereinfacht. + Weiterhin können alle Treiber über + /boot/loader.conf geladen werden. + + + Um unter &os; 4.X alle Treiber zu laden, + müssen Sie das Modul snd + anstelle von snd_driver + verwenden. + + + Alternativ können Sie die Unterstützung + für die Soundkarte direkt in den Kernel einkompilieren. + Diese Methode im nächsten Abschnitt beschrieben. + Weiteres über den Bau eines Kernels + erfahren Sie im Kapitel + Kernelkonfiguration. - Creative, Advance und ESS Soundkarten + Soundkarten in der Kernelkonfiguration + einrichten - Für jede dieser Karten fügen Sie die folgende Zeile - zu Ihrer Kernelkonfiguration hinzu: + Zuerst müssen Sie den allgemeinen Audio-Treiber + &man.sound.4; in die Kernelkonfiguration aufnehmen. + Fügen Sie dazu die folgende Zeile in die + Kernelkonfigurationsdatei ein: + + device sound + + Unter &os; 4.X benutzen Sie bitte stattdessen + die nachstehende Zeile: device pcm - ISA-Karten benötigen zusätzlich noch die - Zeile: + Als nächstes müssen Sie den richtigen + Treiber in die Kernelkonfiguration einfügen. + Den Treiber entnehmen Sie bitte der Liste der + unterstützen Soundkarten aus den + Hardware-Notes. + Zum Beispiel wird die Creative &soundblaster; Live! + Soundkarte vom Treiber &man.snd.emu10k1.4; + unterstützt. Für diese Karte verwenden + Sie die nachstehende Zeile: + + device snd_emu10k1 + + Die richtige Syntax für die Zeile lesen + Sie bitte in der Hilfeseite des entsprechenden + Treibers nach. Die Syntax finden Sie ebenfalls + in der Datei /usr/src/sys/conf/NOTES + (/usr/src/sys/i386/conf/LINT + unter &os; 4.X). + + Nicht PnP-fähige ISA-Karten benötigen + weiterhin Angaben zu den Karteneinstellungen + (IRQ, I/O-Port). Die Karteneinstellungen tragen + Sie in die Datei /boot/device.hints + ein. Während des Systemstarts liest der + &man.loader.8; diese Datei und reicht die Einstellungen + an den Kernel weiter. Für eine alte + Creative &soundblaster; 16 ISA-Karte, die den + &man.snd.sbc.4; Treiber benutzt, fügen Sie + die folgende Zeile in die Kernelkonfiguration ein: device sbc - Nicht-PnP fähige ISA-Karten benötigen die Zeilen: + In die Datei /boot/device.hints + tragen Sie beispielsweise die folgenden Einstellungen + ein: - device pcm -device sbc0 at isa? port 0x220 irq 5 drq 1 flags 0x15 + hint.sbc.0.at="isa" +hint.sbc.0.port="0x220" +hint.sbc.0.irq="5" +hint.sbc.0.drq="1" +hint.sbc.0.flags="0x15" - Dies sind die - Voreinstellungen. Sie werden unter Umständen den IRQ oder - andere Einstellungen anpassen müssen. In der - &man.sbc.4;-Hilfeseite finden Sie weitere Informationen dazu. + In diesem Beispiel benutzt die Karte den + I/O-Port 0x220 und den + IRQ 5. - - Die Karte Sound Blaster Live wird unter FreeBSD 4.0 - nicht unterstützt. Dazu benötigen Sie einen Patch, - der in diesem Dokument nicht behandelt wird. Es ist deshalb - empfehlenswert, dass Sie in diesem Fall Ihr System auf den - neuesten -STABLE Stand aktualisieren, bevor Sie diese Karte - benutzen können. - - + Die Hilfeseite des jeweiligen Treibers beschreibt + die Syntax der Einträge in der Datei + /boot/device.hints. Unter + &os; 4.X werden diese Einstellungen direkt in + der Kernelkonfigurationsdatei vorgenommen. Für + die oben gezeigte ISA-Karte wird die nachstehende + Zeile in die Kernelkonfiguration eingefügt: - - Gravis UltraSound Karten + device sbc0 at isa? port 0x220 irq 5 drq 1 flags 0x15 - Eine PnP ISA-Karte benötigt die folgenden Zeilen in der - Kernelkonfiguration: - - device pcm -device gusc - - Wenn Sie eine nicht-PnP fähige ISA-Karte besitzen, - fügen Sie die folgenden Zeilen ein: - - device pcm -device gus0 at isa? port 0x220 irq 5 drq 1 flags 0x13 - - Es kann sein, dass Sie den - IRQ oder andere Einstellungen Ihrer Karte anpassen - müssen. Mehr Informationen erhalten Sie in - der Hilfeseite &man.gusc.4;. - - - - Crystal Soundkarten - - In der Kernelkonfiguration geben Sie für Crystal Karten - die beiden folgenden Zeilen an: - - device pcm -device csa - - - - Allgemeine Unterstützung - - Für PnP ISA- oder PCI-Karten fügen Sie die folgende - Zeile zu Ihrer Kernelkonfiguration hinzu: - - device pcm - - Wenn Sie eine nicht-PnP ISA-Karte besitzen, die keinen - Bridge-Treiber hat, geben Sie zusätzlich die folgende Zeile - an: - - device pcm0 at isa? irq 10 drq 1 flags 0x0 - - Ändern Sie den IRQ oder - andere Einstellungen so, dass sie Ihrer Soundkarte - entsprechen. - - - - Onboard Sound - - Einige Systeme besitzen direkt auf dem Motherboard - eingebaute Soundgeräte. Diese benötigen die folgende - Angabe in Ihrer Kernelkonfiguration: - - options PNPBIOS + Das Beispiel verwendet die vorgegebenen Werte. + Falls Ihre Karteneinstellungen andere Werte vorgeben, + müssen Sie die Werte in der Kernelkonfiguration + anpassen. Weiteres entnehmen Sie bitte der Hilfeseite + &man.snd.sbc.4;. - Ab &os; 5.0 benötigen Sie die Option - nicht mehr. Die Option - wurde entfernt; ihre Funktion ist voreingestellt. + Unter &os; 4.X benötigen manche Systeme + mit einer auf der Hauptplatine integrierten Soundkarte + noch die nachstehende Zeile in der + Kernelkonfiguration: + + options PNPBIOS - - Erstellen und Testen der Device Nodes + + Die Soundkarte testen - Device Node - Gerätedatei + Nachdem Sie den neuen Kernel gestartet oder das + erforderliche Modul geladen haben, sollte Ihre + Soundkarte in den Systemmeldungen (&man.dmesg.8;) + auftauchen. Zum Beispiel: - Nach einem Neustart loggen Sie sich ein und prüfen - in der Datei /var/run/dmesg.boot ob - das Gerät gefunden wurde: + pcm0: <Intel ICH3 (82801CA)> port 0xdc80-0xdcbf,0xd800-0xd8ff irq 5 at device 31.5 on pci0 +pcm0: [GIANT-LOCKED] +pcm0: <Cirrus Logic CS4205 AC97 Codec> - &prompt.root; grep pcm /var/run/dmesg.boot -pcm0: <SB16 DSP 4.11> on sbc0 + Den Status der Karte können Sie über + die Datei /dev/sndstat + prüfen: - Die Ausgabe Ihres Systems kann anders aussehen. Erscheinen - keine pcm Geräte, dann ist zuvor - ein Fehler aufgetreten. Wenn das passiert, schauen Sie sich Ihre - Kernelkonfiguration noch einmal an und vergewissern Sie sich, - dass Sie den richtigen Treiber gewählt haben. Weitere - Hinweise zur Fehlersuche gibt . + &prompt.root; cat /dev/sndstat +FreeBSD Audio Driver (newpcm) +Installed devices: +pcm0: <Intel ICH3 (82801CA)> at io 0xd800, 0xdc80 irq 5 bufsz +16384 +kld snd_ich (1p/2r/0v channels duplex default) - - Ab &os; 5.0 können Sie den Rest dieses - Abschnitts überspringen. &man.devfs.5; legt in - neueren Versionen von &os; die Gerätedateien - automatisch an. - + Die Ausgaben können auf Ihrem System anders + aussehen. Wenn das Gerät pcm + nicht erscheint, prüfen Sie bitte Ihre Konfiguration. + Stellen sie sicher, dass Sie den richtigen Treiber + gewählt haben. + beschreibt häufig auftretende Probleme. - Ergab der vorige Befehl pcm0 als - Ausgabe, dann müssen Sie folgendes als root - ausführen: + Wenn alles glatt lief, haben Sie nun eine + funktionierende Soundkarte. Wenn ein CD-ROM + oder DVD-ROM-Laufwerk an Ihrer Soundkarte angeschlossen + ist, können Sie jetzt mit &man.cdcontrol.1; eine + CD abspielen: - &prompt.root; cd /dev -&prompt.root; sh MAKEDEV snd0 - - Wenn auf den vorigen Befehl pcm1 - als Ausgabe erschienen ist, dann müssen Sie dieselben - Befehle ausführen, nur dass Sie - snd0 durch - snd1 ersetzen. - - - Die obigen Kommandos legen kein - /dev/snd Device an. - - - Der Befehl MAKEDEV erzeugt eine Gruppe - von Device Nodes, darunter: - - - - - - Device - Beschreibung - - - - - - /dev/audio - &sparc; compatible audio device - - - - /dev/dsp - Digitized voice device - - - - /dev/dspW - /dev/dsp-ähnliches - Device mit 16 Bits pro Sample - - - - /dev/midi - Raw midi access device - - - - /dev/mixer - Control port mixer device - - - - /dev/music - Level 2 sequencer interface - - - - /dev/sequencer - Sequencer device - - - - /dev/pss - Programmable device interface - - - - - - Wenn alles geklappt hat, haben Sie jetzt eine - funktionierende Soundkarte. Wenn Ihr CD-ROM- oder - DVD-ROM-Laufwerk korrekt mit der Soundkarte verbunden - ist, können Sie eine CD im Laufwerk mit dem - Befehl &man.cdcontrol.1; abspielen: - - &prompt.user; cdcontrol -f /dev/acd0c play 1 + &prompt.user; cdcontrol -f /dev/acd0 play 1Es gibt viele Anwendungen, wie audio/workman, die eine bessere Benutzerschnittstelle besitzen. Um sich MP3-Audiodateien anzuhören, können Sie eine Anwendung wie - audio/mpg123 installieren. + audio/mpg123 installieren. + Eine schnelle Möglichkeit die Karte zu prüfen, + ist es, Daten an das Gerät /dev/dsp + zu senden: + + &prompt.user; cat Datei > /dev/dsp + + Für Datei können + Sie eine beliebige Datei verwenden. Wenn Sie einige + Geräusche hören, funktioniert die Soundkarte. + + + Unter &os; 4.X müssen Sie noch + Gerätedateien für die Soundkarte erstellen. + Wenn die Karte als pcm0 + erkannt wurde, führen Sie als root + die nachstehenden Befehle aus: + + &prompt.root; cd /dev +&prompt.root; sh MAKEDEV snd0 + + Wenn auf den vorigen Befehl pcm1 + als Ausgabe erschienen ist, dann müssen Sie dieselben + Befehle ausführen, nur dass Sie + snd0 durch + snd1 ersetzen. + + Der Befehl MAKEDEV erzeugt + mehrere Gerätedateien, die von Anwendungen + benutzt werden. + + + Die Einstellungen des Mixers können Sie + mit dem Kommando &man.mixer.8; verändern. + Weiteres lesen Sie bitte in der Hilfeseite + &man.mixer.8; nach. Häufige Probleme @@ -897,6 +810,7 @@ MPEG 1.0 layer III, 128 kbit/s, 44100 Hz joint-stereo Bevor Sie beginnen, sollten Sie das Modell Ihrer Videokarte und den benutzten Chip kennen. Obwohl + &xorg; und &xfree86; viele Vidiokarten unterstützt, können nur einige Karten Videos schnell genug wiedergeben. Eine Liste der Erweiterungen, @@ -978,6 +892,7 @@ kern.ipc.shmall=32768 Ebenso hängt die erzielte Qualität von der Hardware ab. Die Videowiedergabe unter X11 ist ein aktuelles Thema, sodass jede neue Version von + &xorg; oder von &xfree86; wahrscheinlich erhebliche Verbesserung enthält. @@ -1007,40 +922,15 @@ kern.ipc.shmall=32768 XVideo Die Erweiterung XVideo (auch Xvideo, - Xv oder xv) von &xfree86; 4.X, + Xv oder xv) von &xorg; und + &xfree86; 4.X, erlaubt die beschleunigte Wiedergabe von Videos in jedem Drawable. Diese Erweiterung liefert auch auf weniger leistungsfähigen Systemen (beispielsweise einem PIII 400 MHz Laptop) - eine gute Wiedergabe. Leider ist die Anzahl der - Karten, mit denen die Erweiterung auf Anhieb zusammenarbeitet, - zurzeit recht kurz: + eine gute Wiedergabe. - - - 3DFX Voodoo 3 - - - &intel; i810 und i815 - - - einige S3-Chips (wie Savage/IX und Savage/MX) - - - - Geben Sie nicht gleich auf, wenn Ihre Karte nicht - aufgeführt ist: Mit jeder neuen Version von - &xfree86; 4.X wird die Liste - der Karten, die XVideo unterstützen, erweitert - - Das &xfree86;-Team - wartet noch auf die Veröffentlichung einer - Spezifikation, die beschreibt, wie die gebräuchlichen - nVidia-Karten XVideo unterstützen. Daher wird - es noch einige Zeit dauern, bis die XVideo-Erweiterung - auf diesen Karten läuft. - . - Ob die Erweiterung läuft, entnehmen Sie der + Ob die Erweiterung läuft, entnehmen Sie der Ausgabe von xvinfo: &prompt.user; xvinfo @@ -1290,45 +1180,40 @@ no adaptors present den Ports bauen und nicht das fertige Paket installieren. Zusätzlich können Sie auf der Kommandozeile von make noch einige Optionen angeben, - die am Anfang des Baus ausgegeben werden: + die im Makefile beschrieben sind + und am die Anfang des Baus ausgegeben werden: &prompt.root; cd /usr/ports/multimedia/mplayer &prompt.root; make -You can enable additional compilation optimizations -by defining WITH_OPTIMIZED_CFLAGS -You can enable GTK GUI by defining WITH_GUI. -You can enable DVD support by defining WITH_DVD. -You can enable SVGALIB support by defining WITH_SVGALIB. -You can enable VORBIS sound support by defining WITH_VORBIS. -You can enable XAnim DLL support by defining WITH_XANIM. +N - O - T - E - Wenn der Port - x11-toolkits/gtk12 - installiert ist, können Sie auch das GUI bauen. - Ansonsten lohnt sich der Aufwand nicht. Wenn Sie mit - MPlayer DVDs (unter - Umständen CSS-kodierte) abspielen möchten, - müssen Sie die Option angeben - - In einigen Ländern ist die unberechtigte - Wiedergabe von DVDs strafbar. Prüfen Sie - das geltende Recht, bevor Sie diese Option - aktivieren. - . - Der Bau könnte beispielsweise mit den folgenden - Optionen gestartet werden: +Take a careful look into the Makefile in order +to learn how to tune mplayer towards you personal preferences! +For example, +make WITH_GTK1 +builds MPlayer with GTK1-GUI support. +If you want to use the GUI, you can either install +/usr/ports/multimedia/mplayer-skins +or download official skin collections from +http://www.mplayerhq.hu/homepage/dload.html - &prompt.root; make WITH_DVD=yes WITH_SVGALIB=yes + Für die meisten Benutzer sind die + voreingestellten Option in Ordnung. Wenn Sie + den XviD-Codec benötigen, müssen + Sie auf der Kommandozeile die Option + WITH_XVID angeben. Das + DVD-Gerät können Sie mit der + Option WITH_DVD_DEVICE + angeben. Wenn Sie die Option nicht angeben, + wird /dev/acd0 benutzt. Als dieser Abschnitt verfasst wurde, baute der - MPlayer-Port die HTML-Dokumentation - und das Programm mplayer. Sie - können auch mencoder bauen; - ein Werkzeug, mit dem Sie Videodateien umwandeln - können. Dazu ist eine Änderung im - Makefile des Ports nötig. - Spätere Versionen des Ports bauen das Werkzeug - vielleicht automatisch mit. + MPlayer-Port die + HTML-Dokumentation sowie die beiden Programme + mplayer und + mencoder. Mit + mencoder können Sie + Videodateien umwandeln. Die HTML-Dokumentation von MPlayer ist sehr lehrreich. @@ -1382,7 +1267,7 @@ You can enable XAnim DLL support by defining WITH_XANIM. Wenn Sie eine DVD abspielen wollen, ersetzen Sie testfile.avi durch - . N ist die Nummer des Stücks, das Sie abspielen wollen und @@ -1391,7 +1276,18 @@ You can enable XAnim DLL support by defining WITH_XANIM. Kommando spielt das dritte Stück von /dev/dvd: - &prompt.root; mplayer -vo dga -dvd 3 /dev/dvd + &prompt.root; mplayer -vo dga -dvd://3 /dev/dvd + + + Das standardmäßig verwendete + DVD-Laufwerk kann beim Bau des + MPlayer-Ports + mit der Option WITH_DVD_DEVICE + festgelegt werden. Die Voreinstellung verwendet + das Gerät /dev/acd0. + Genaueres finden Sie im Makefile + des Ports. + Die Tastenkombinationen zum Abbrechen, Anhalten und Weiterführen der Wiedergabe entnehmen Sie @@ -1416,7 +1312,7 @@ zoom=yes rippen. Das zweite Stück einer DVD wandeln Sie wie folgt in eine Datei um: - &prompt.root; mplayer -dumpstream -dumpfile out.vob -dvd 2 /dev/dvd + &prompt.root; mplayer -dumpstream -dumpfile out.vob -dvd://2 /dev/dvd Die Ausgabedatei out.vob wird im MPEG-Format abgespeichert und kann mit @@ -1430,11 +1326,7 @@ zoom=yes mencoder - Wenn Sie mencoder zusammen - mit MPlayer installieren, - denken Sie bitte daran, dass sich mencoder - noch in einem experimentellen Status befindet. Sie - sollten sich die HTML-Dokumentation durchlesen, bevor + Sie sollten die HTML-Dokumentation lesen, bevor Sie mencoder benutzen. Es gibt zwar eine Hilfeseite, die aber ohne die HTML-Dokumentation nur eingeschräkt nützlich ist. Es gibt @@ -1468,7 +1360,7 @@ zoom=yes xine abspielen. Wenn Sie input.avi durch - ersetzen und das + ersetzen und das Kommando unter root laufen lassen, können Sie ein DVD-Stück direkt konvertieren. Da Sie wahrscheinlich beim ersten Mal unzufrieden mit diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/printing/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/printing/chapter.sgml index e12fd9d651..69886ec70a 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/printing/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/printing/chapter.sgml @@ -2,8 +2,8 @@ The FreeBSD Documentation Project The FreeBSD German Documentation Project $FreeBSD$ - $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/printing/chapter.sgml,v 1.28 2004/08/23 15:49:51 jkois Exp $ - basiert auf: 1.86 + $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/printing/chapter.sgml,v 1.29 2004/09/26 15:26:37 mheinen Exp $ + basiert auf: 1.88 --> diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml index 1a416791ab..243eb0b9d7 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml @@ -2,12 +2,24 @@ The FreeBSD Documentation Project $FreeBSD$ - $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/x11/chapter.sgml,v 1.28 2004/09/23 21:43:06 mheinen Exp $ - basiert auf: 1.142 + $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/x11/chapter.sgml,v 1.32 2004/10/02 21:56:45 mheinen Exp $ + basiert auf: 1.152 --> + + + Ken + Tom + Erweitert um X.Orgs X11-Server von + + + Marc + Fonvieille + + + Martin @@ -22,15 +34,26 @@ Übersicht - Mit &xfree86; steht unter FreeBSD eine + Mit X11 steht unter &os; eine leistungsfähige grafische Benutzeroberfläche zur - Verfügung. &xfree86; ist eine - Open-Source Realisierung des X-Window-Systems. Dieses Kapitel - behandelt die Installation und Konfiguration von - &xfree86; auf einem FreeBSD-System. Weitere - Informationen über &xfree86; und - unterstützte Video-Hardware finden Sie auf der &xfree86; Website. + Verfügung: &xorg; + und &xfree86; sind + zwei Open-Source Realisierungen des X-Window-Systems. + Bis &os; 4.10-RELEASE und + &os; 5.2.1-RELEASE wird standardmäßig + &xfree86;, der X11-Server + von The &xfree86; Project, Inc., installiert. + Ab &os; 5.3-RELEASE ist &xorg; + von der X.Org Foundation der voreingestellte X11-Server. + + Dieses Kapitel behandelt die Installation und + Konfiguration von X11; der Schwerpunkt liegt auf + &xorg;. + + Auskunft über von X11 unterstützte + Video-Hardware geben die Websites + &xorg; oder + &xfree86;. Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie @@ -41,8 +64,7 @@ - Wissen, wie &xfree86; installiert - und konfiguriert wird. + Wissen, wie X11 installiert und konfiguriert wird. @@ -52,7 +74,7 @@ Wissen, wie &truetype;-Schriftarten mit - &xfree86; benutzt werden. + X11 benutzt werden. @@ -67,6 +89,15 @@ wissen, wie Sie Software Dritter installieren (). + + + Dieser Abschnitt bespricht die Installation und + Konfiguration sowohl von &xorg; + als auch &xfree86;. + Meistens sind die Konfigurationsdateien, Kommandos + und Syntaxen identisch. Wenn nicht, werden beide + Varianten gezeigt. + @@ -84,9 +115,9 @@ Warum heißt es X? - X ist nicht die erste grafische Benutzeroberfläche, die - für &unix; geschrieben wurde. Die Entwickler von X arbeiteten - vorher an einem anderen System, das W (von engl. + X ist nicht die erste grafische Benutzeroberfläche, + die für &unix; geschrieben wurde. Die Entwickler von + X arbeiteten vorher an einem anderen System, das W (von engl. window: Fenster) hieß. X ist schlicht der nächste Buchstabe im Alphabet. @@ -112,8 +143,7 @@ Nachrichten der Art Der Benutzer hat gerade den Ok-Knopf gedrückt. - Wenn, wie oft in kleinen Umgebungen, nur ein Rechner zur - Verfügung steht, laufen der X-Server und die X-Clients auf + In kleinen Umgebungen laufen der X-Server und die X-Clients auf demselben Rechner. Es ist aber durchaus möglich, den X-Server auf einem weniger leistungsfähigen Arbeitsplatzrechner laufen zu lassen und die X-Anwendungen (die Clients) auf dem @@ -134,11 +164,11 @@ unter µsoft.windows; oder Apples &macos; betrieben werden, wie viele kostenlose und kommerzielle Anwendungen zeigen. - Der X-Server von FreeBSD heißt - &xfree86; und steht kostenlos unter einer - Lizenz, die ähnlich der FreeBSD-Lizenz ist, zur - Verfügung. Kommerzielle X-Server sind ebenfalls - erhältlich. + Ab &os; 5.3-RELEASE wird der X-Server + &xorg; verwendet. Der + Server steht kostenlos unter einer ähnlichen + Lizenz wie der &os;-Lizenz zur Verfügung. + Kommerzielle X-Server sind ebenfalls erhältlich. @@ -169,7 +199,7 @@ fvwm, Sawfish, twm, Window Maker um nur einige zu nennen. - Jeder dieser Window-Manager sieht anders aus: manche stellen + Jeder dieser Window-Manager sieht anders aus: Manche stellen virtuelle Bildschirme zur Verfügung, in anderen lassen sich die Tastenkombinationen zur Verwaltung des Bildschirms anpassen, einige besitzen eine Startleiste @@ -186,14 +216,14 @@ Die Window-Manager werden unterschiedlich konfiguriert. Einige erwarten eine manuell erstellte Konfigurationsdatei, andere bieten - grafische Werkzeuge für die meisten Konfigurations-Arbeiten - an. Die Konfigurationsdatei von sawfish + grafische Werkzeuge für die meisten Konfigurationsarbeiten + an. Die Konfigurationsdatei von Sawfish ist sogar in einem Lisp-Dialekt geschrieben. Fokus - Weiterhin ist der Window-Manager für die Methode, mit + Der Window-Manager ist für die Methode, mit der ein Fenster den Fokus bekommt, verantwortlich. Jedes System, das Fenster verwendet, muss entscheiden, wie ein Fenster aktiviert wird, damit es Eingaben empfangen kann. Das aktive @@ -292,7 +322,7 @@ Die meisten neuen X-Anwendungen benutzen heute modern aussehende Widgets, wie Qt, das von KDE - benutzt wird oder GTK, das von + benutzt wird oder GTK+, das von GNOME benutzt wird. Damit wird eine gewisse Einheitlichkeit in Bedienung und Aussehen erreicht, die sicher neuen Benutzern die Arbeit erleichtert. @@ -300,67 +330,103 @@ - &xfree86; installieren + X11 installieren - Legen Sie zuerst die &xfree86;-Version - fest, die Sie einsetzen wollen. - &xfree86; 3.X ist sehr stabil und - unterstützt zahlreiche Grafikkarten, allerdings wird dieser - Entwicklungszweig nicht mehr weiterentwickelt. - &xfree86;  4.X wurde komplett - neu entworfen und besitzt neue Merkmale wie die verbesserte - Unterstützung von Schriftarten und Anti-aliasing. - Leider mussten dafür auch die Grafiktreiber neu geschrieben - werden und einige der alten Karten, die in 3.X unterstützt - wurden, werden in 4.X noch nicht unterstützt. Da Treiber - für neue Grafikkarten nur noch in - &xfree86; 4.X erstellt werden, - ist diese Version in FreeBSD voreingestellt. + Unter &os; läuft sowohl &xorg; + als auch &xfree86;. Ab + &os; 5.3-RELEASE wird standardmäßig + &xorg; verwendet. + &xorg; ist der von der + X.Org Foundation herausgegebene X11-Server aus der + X11R6.7-Distribution. Die X11R6.7-Distribution beruht + auf &xfree86 4.4RC2 und + X11R6.6, X11R6.7 wurde im April 2004 von der + X.Org Foundation herausgegeben. - Während Sie FreeBSD einrichten, haben Sie Gelegenheit - &xfree86; 4.X zu installieren - (siehe ). - &xfree86; 3.X müssen Sie - nach dem Basissystem installieren. Aus der Ports-Sammlung - installieren Sie &xfree86; 3.X - wie folgt: + Die nachstehenden Kommandos bauen und installieren + &xorg; aus der + Ports-Collection: - &prompt.root; cd /usr/ports/x11/XFree86 -&prompt.root; make all install clean + &prompt.root; cd /usr/ports/x11/xorg +&prompt.root; make install clean - Beide Versionen von &xfree86; - können Sie auch direkt mit den binären Distributionen von - der &xfree86; Website - installieren. &xfree86; 4.X steht - ebenfalls als Paket für &man.pkg.add.1; zur Verfügung. - Soll das Paket auch mit &man.pkg.add.1; heruntergeladen werden, darf - die Versionsnummer auf der Kommandozeile nicht verwendet werden, da - &man.pkg.add.1; automatisch die neuste Version herunterlädt. - Die neuste Version von &xfree86; 4.X - wird mit dem folgenden Kommando heruntergeladen und installiert: + + Der komplette Bau von &xorg; + benötigt mindestens 4 GB freien Plattenplatz. + - &prompt.root; pkg_add -r XFree86 - - &xfree86; 4.X lässt sich auch - aus der Ports-Sammlung installieren: + &xfree86; bauen und installieren + Sie aus der Ports-Collection wie folgt: &prompt.root; cd /usr/ports/x11/XFree86-4 &prompt.root; make install clean + Mit &man.pkg.add.1; können Sie X11 direkt von + fertigen Paketen installieren. Wenn &man.pkg.add.1; + die Pakete herunterlädt, lassen Sie die Versionsnummer + aus. &man.pkg.add.1; holt automatisch die aktuelle + Version eines Pakets. + + Das &xorg;-Paket holen und + installieren Sie wie folgt: + + &prompt.root; pkg_add -r xorg + + Um das &xfree86; 4.X-Paket + zu installieren, rufen Sie das folgende Kommando auf: + + &prompt.root; pkg-add -r XFree86 + - Die obigen Beispiele installieren ein komplettes - X (mit Servern, Clients und Schriftarten). Einzelne - Komponenten von &xfree86; 4.X - stehen auch als separates Paket oder als separater - Port zur Verfügung. + Die obigen Beispiele installieren die vollständige + X11-Distribution, die unter anderem Server, Clients + und Fonts enthält. Für die einzelnen Teile + der Distribution gibt es ebenfalls separate Pakete. Der Rest dieses Kapitels erklärt, wie Sie - &xfree86; konfigurieren und sich eine - Arbeitsumgebung einrichten. + X11 konfigurieren und sich eine Arbeitsumgebung einrichten. - + + Von <application>&xfree86;</application> auf + <application>&xorg;</application> migrieren + Wie für jeden Port, entnehmen Sie Änderungen + der Datei /usr/ports/UPDATING. + In dieser Datei stehen Anweisungen wie Sie von + &xfree86; auf + &xorg; migrieren. + + Vor der Migration aktualisieren Sie bitte den + Ports-Baum mit CVSup. + Installieren Sie vor der Migration den Port + sysutils/portupgrade; + er wird von Migrationsprozedur benötigt. + + Damit Ihr System weiß, welches X11 benutzt + wird, fügen Sie in die Datei + /etc/make.conf die Variable + X_WINDOW_SYSTEM=xorg ein. + Die alte Variable XFREE86_VERSION + wurde durch die Variable X_WINDOW_SYSTEM + ersetzt. + + X11 migrieren Sie mit den nachstehenden Kommandos: + + &prompt.root; pkg_delete -f /var/db/pkg/imake-4* /var/db/pkg/XFree86-* +&prompt.root; cd /usr/ports/x11/xorg +&prompt.root; make install clean +&prompt.root; pkgdb -F + + Das Kommando &man.pkgdb.1; aktualisiert + Paketabhängigkeiten und ist Teil von + portupgrade. + + + Der komplette Bau von &xorg; + benötigt mindestens 4 GB freien Plattenplatz. + + @@ -374,75 +440,97 @@ - &xfree86; konfigurieren + X11 konfigurieren &xfree86; 4.X &xfree86; + &xorg; + X11 Vorarbeiten - Bevor Sie &xfree86; 4.X - konfigurieren, benötigen Sie folgende Informationen: + Bevor Sie X11 konfigurieren, benötigen + Sie folgende Informationen: - die Spezifikationen des Monitors - den Chipset des Grafikadapters - die Speichergröße des - Grafikadapters + + die Spezifikationen des Monitors + + + + den Chipset des Grafikadapters + + + + die Speichergröße des + Grafikadapters + Synchronisationsfrequenz horizontale + Synchronisationsfrequenz vertikale Aus den Spezifikationen des Monitors ermittelt - &xfree86; die Auflösung und die + X11 die Auflösung und die Wiederholrate für den Betrieb des X-Servers. Die Spezifikationen entnehmen Sie der Dokumentation des Monitors oder der Webseite des Herstellers. Sie benötigen die horizontale und die vertikale Synchronisationsfrequenz. - Der Chipsatz der Grafikkarte bestimmt den Treiber, den - &xfree86; verwendet. Die meisten - Chipsätze werden automatisch erkannt, Sie brauchen die - Information jedoch, wenn die Erkennung fehlschlägt. + Der Chipsatz der Grafikkarte bestimmt den Treiber, + den X11 verwendet. Die meisten Chipsätze werden + automatisch erkannt, Sie brauchen die Information jedoch, + wenn die Erkennung fehlschlägt. Die Speichergröße der Grafikkarte bestimmt die maximal mögliche Auflösung und Farbtiefe. - &xfree86; 4.X konfigurieren + X11 konfigurieren - &xfree86; 4.X wird in mehreren - Schritten konfiguriert. Mit der Option - von &xfree86; wird zuerst eine Vorgabe - für die Konfigurationsdatei erstellt. Setzen Sie dazu als + X11 wird in mehreren Schritten konfiguriert. + Zuerst müssen Sie eine Vorgabe für die + Konfigurationsdatei erstellen. Setzen Sie dazu als root den folgenden Befehl ab: + &prompt.root; Xorg -configure + + Für &xfree86; + lautet der Befehl: + &prompt.root; XFree86 -configure Die Vorgabe-Konfiguration wird dann unter dem Namen - XF86Config.new im Verzeichnis - /root abgespeichert (das verwendete + xorg.conf.new im Verzeichnis + /root gespeichert (das verwendete Verzeichnis wird durch die Umgebungsvariable $HOME bestimmt und hängt davon ab, wie Sie zu - root gewechselt sind). - &xfree86; hat in diesem Schritt versucht, - die Grafik-Hardware des Systems zu erkennen und eine - Konfigurationsdatei ausgeschrieben, die die zur Hardware passenden - Treiber lädt. + root gewechselt sind). Unter + &xfree86; heißt die + Konfigurationsdatei XF86Config.new. + X11 hat in diesem Schritt versucht, die Grafik-Hardware + des Systems zu erkennen und eine Konfigurationsdatei + ausgeschrieben, die zur Hardware passende Treiber lädt. Im nächsten Schritt wird geprüft, ob - &xfree86; die Grafik-Hardware des Systems - verwenden kann. Setzen Sie dazu den folgenden Befehl ab: + &xorg; die Grafik-Hardware + des Systems verwenden kann. Setzen Sie dazu den + folgenden Befehl ab: + + &prompt.root; Xorg -config xorg.conf.new + + Unter &xfree86; benutzen + Sie den nachstehenden Befehl: &prompt.root; XFree86 -xf86config XF86Config.new @@ -455,19 +543,21 @@ drücken. - Wenn die Maus nicht funktioniert, überprüfen Sie, - ob die Maus konfiguriert wurde. Die Mauskonfiguration wird in - - beschrieben. + Wenn die Maus nicht funktioniert, prüfen Sie, + ob die Maus konfiguriert wurde. Die Mauskonfiguration + wird in beschrieben. - &xfree86; 4 anpassen - Als Nächstes passen Sie - XF86Config.new an. Öffnen Sie die Datei - in einem Editor, wie &man.emacs.1; oder &man.ee.1; und fügen - Sie die Synchronisationsfrequenzen des Monitors ein. Die - Frequenzen werden im Abschnitt "Monitor" - eingetragen: + + X11 anpassen + + + Als Nächstes passen Sie xorg.conf.new + (oder XF86Config.new) an. Öffnen + Sie die Datei in einem Editor, wie &man.emacs.1; oder + &man.ee.1; und fügen Sie die Synchronisationsfrequenzen + des Monitors ein. Die Frequenzen werden im Abschnitt + "Monitor" eingetragen: Section "Monitor" Identifier "Monitor0" @@ -478,11 +568,11 @@ EndSection Unter Umständen fehlen die Schlüsselwörter - HorizSync und VertRefresh, + HorizSync und VertRefresh, die Sie dann nachtragen müssen. Geben Sie, wie im Beispiel gezeigt, die horizontale Synchronisationsfrequenz hinter - HorizSync und die vertikale - Synchronisationsfrequenz hinter VertRefresh + HorizSync und die vertikale + Synchronisationsfrequenz hinter VertRefresh an. X unterstützt die Energiesparfunktionen (DPMS, @@ -496,7 +586,11 @@ EndSection Option "DPMS" - XF86Config + xorg.conf + + + + XF86Config Die gewünschte Auflösung und Farbtiefe stellen Sie im @@ -508,45 +602,82 @@ EndSection Monitor "Monitor0" DefaultDepth 24 SubSection "Display" + Viewport 0 0 Depth 24 Modes "1024x768" EndSubSection EndSection - Mit DefaultDepth wird die Farbtiefe des - X-Servers vorgegeben. Mit der Option -bpp von - &man.XFree86.1; lässt sich die vorgegebene Farbtiefe - überschreiben. Modes gibt die - Auflösung für die angegebene Farbtiefe an. Die Farbtiefe - im Beispiel beträgt 24 Bits pro Pixel, die - zugehörige Auflösung ist 1024x768 Pixel. Beachten Sie, - dass in der Voreinstellung nur Standard-VESA-Modi - der Grafikkarte angegeben werden können. + Mit DefaultDepth wird die + Farbtiefe des X-Servers vorgegeben. Mit der Option + -depth von &man.Xorg.1; (oder + &man.XFree86.1;) lässt sich die vorgegebene + Farbtiefe überschreiben. Modes + gibt die Auflösung für die angegebene + Farbtiefe an. Die Farbtiefe im Beispiel beträgt + 24 Bits pro Pixel, die zugehörige Auflösung + ist 1024x768 Pixel. Beachten Sie, dass in der + Voreinstellung nur Standard-VESA-Modi der Grafikkarte + angegeben werden können. - Sichern Sie die Konfigurationsdatei und testen Sie sie wie oben - beschrieben. Installieren Sie dann die Datei an einen Ort, an dem - &man.XFree86.1; sie findet (typischerweise - /etc/X11/XF86Config oder + Sichern Sie die Konfigurationsdatei und testen Sie + die Konfiguration wie oben beschrieben. + + + Bei der Fehlersuche sind Ihnen die Protokolle des + X11-Servers behilflich. In den Protokollen wird die + gefundene Graphik-Hardware protokolliert. + Die Protokolle von &xorg; heißen + /var/log/Xorg.0.log + (&xfree86; verwendet + XFree86.0.log). + Die Dateinamen enthalten eine laufende Nummer, + der Name variiert daher von Xorg.0.log + zu Xorg.8.log. + + + Wenn alles funktioniert hat, installieren Sie + die Datei an einen Ort, an dem &man.Xorg.1; (oder + &man.XFree86.1;) sie findet. Normalerweise wird + die Konfigurationsdatei unter + /etc/X11/xorg.conf oder + /usr/X11R6/etc/X11/xorg.conf + gespeichert (&xfree86; + verwendet /etc/X11/XF86Config oder /usr/X11R6/etc/X11/XF86Config): + &prompt.root; cp xorg.conf.new /etc/X11/xorg.conf + + Unter &xfree86;: + &prompt.root; cp XF86Config.new /etc/X11/XF86Config - Damit ist die Konfiguration beendet. Wenn Sie + Damit ist die X11-Konfiguration beendet. Wenn Sie &xfree86; 4.X mit &man.startx.1; - starten wollen, müssen Sie noch den Port x11/wrapper installieren. Sie - können &xfree86; 4.X aber - auch mit &man.xdm.1; starten. + starten wollen, müssen Sie noch den Port + x11/wrapper installieren. + Der Wrapper ist Teil von &xorg;, + daher müssen Sie den Port unter + &xorg; nicht installieren. + X11 können Sie auch mit &man.xdm.1; starten. - &xfree86; 4.X kann auch - im Grafikmodus mit &man.xf86cfg.1; konfiguriert werden. - Mit dem interaktiven Werkzeug können Treiber - ausgewählt und Einstellungen vorgenommen werden. - Das Programm kann auch auf der Konsole benutzt werden, - starten Sie es einfach mit xf86cfg -textmode. - Weitere Informationen erhalten Sie in der Hilfeseite - &man.xf86cfg.1;. + Sie können X11 auch mit dem graphischen + Werkzeug &man.xorgcfg.1; (&man.xf86cfg.1; unter + &xfree86;) konfigurieren. + Mit den Werkzeugen können Sie Treiber auswählen + und Einstellungen vornehmen. Das Werkzeug kann auch + auf der Konsole benutzt werden, starten Sie es einfach + mit xorgcfg -textmode. Weiteres + erfahren Sie in den Hilfeseiten &man.xorgcfg.1; + und &man.xf86cfg.1;. + + Weiterhin gibt es noch das Werkzeug + &man.xorgconfig.1; (&man.xf86config.1; unter + &xfree86;). Dieses + Werkzeug ist schwerer zu handhaben, funktioniert + aber in Situationen, in denen die anderen Werkzeuge + nicht funktionieren. @@ -560,12 +691,11 @@ EndSection Der &intel; i810 Chipset benötigt den Treiber agpgart, die AGP-Schnittstelle - von &xfree86;. Der Treiber - &man.agp.4; befindet sich seit 4.8-RELEASE und 5.0-RELEASE - in der Vorgabekonfiguration GENERIC. - Wenn Sie eine frühere FreeBSD-Version benutzen - müssen Sie Ihre Kernelkonfiguration um die - nachstehende Zeile erweitern: + von X11. Der Treiber &man.agp.4; befindet sich seit + 4.8-RELEASE und 5.0-RELEASE in der Vorgabekonfiguration + GENERIC. Wenn Sie eine frühere + &os;-Version benutzen, müssen Sie Ihre Kernelkonfiguration + um die nachstehende Zeile erweitern: device agp @@ -602,9 +732,8 @@ EndSection sein, dass Sie Meldungen über unresolved  symbols wie fbPictureInit erhalten. Fügen Sie in diesem Fall die nachstehende Zeile - hinter Driver "i810" in der - &xfree86;-Konfigurationsdatei - ein: + hinter Driver "i810" in die + X11-Konfigurationsdatei ein: Option "NoDDC" @@ -621,35 +750,35 @@ EndSection - Schriftarten in &xfree86; benutzen + Schriftarten in X11 benutzen Type 1 Schriftarten - Die Schriftarten, die mit &xfree86; + Die Schriftarten, die mit X11 geliefert werden, eignen sich ganz und gar nicht für Desktop-Publishing-Anwendungen. Große Schriftarten zeigen bei Präsentationen deutliche Treppenstufen und die kleinen Schriftarten in &netscape; sind fast unleserlich. Es gibt allerdings mehrere hochwertige Type 1 Schriftarten (&postscript;), die mit - &xfree86; (Version 3.X oder 4.X) benutzt - werden können. Beispielsweise enthalten die URW-Schriftarten + X11 benutzt werden können. + Beispielsweise enthalten die URW-Schriftarten (x11-fonts/urwfonts) hochwertige Versionen gängiger Type 1 Schriftarten (zum Beispiel Times Roman, Helvetica, Palatino). Die Sammlung Freefonts (x11-fonts/freefonts) enthält noch - mehr Schriftarten, doch sind diese für den Einsatz in - Grafik-Programmen wie The Gimp gedacht. - Es fehlen auch einige Schriftarten, so dass sich die Sammlung nicht - für den alltäglichen Gebrauch eignet. Weiterhin kann - &xfree86; leicht so konfiguriert werden, - dass es &truetype;-Schriftarten verwendet (dies wird später im - Abschnitt &truetype; Schriftarten - beschrieben). + role="package">x11-fonts/freefonts) enthält + noch mehr Schriftarten, doch sind diese für den Einsatz + in Grafik-Programmen wie The Gimp + gedacht. Es fehlen auch einige Schriftarten, sodass sich + die Sammlung nicht für den alltäglichen Gebrauch + eignet. Weiterhin kann X11 leicht so konfiguriert werden, + dass es &truetype;-Schriftarten verwendet. Mehr dazu + erfahren Sie in der Hilfeseite &man.X.7; und im Abschnitt + &truetype; Schriftarten. Die Type 1 Schriftarten lassen sich aus der Ports-Sammlung wie folgt installieren: @@ -657,13 +786,15 @@ EndSection &prompt.root; cd /usr/ports/x11-fonts/urwfonts &prompt.root; make install clean - Analog lassen sich Freefont und andere Sammlungen installieren. - Die neuen Schriftarten müssen dem X-Server in der Datei - XF86Config bekannt gegeben werden. - In der Version 3 von &xfree86; befindet - diese Datei in /etc, in Version 4 befindet - sich die Datei im Verzeichnis /etc/X11/. - Fügen Sie die folgende Zeile hinzu: + Analog lassen sich Freefont und andere Sammlungen + installieren. Die neuen Schriftarten müssen Sie + in die Konfigurationsdatei des X-Servers im Verzeichnis + /etc/X11 eintragen. + Die Konfigurationsdatei von &xorg; + heißt xorg.conf, die von + &xfree86; + XF86Config. Fügen Sie die + folgende Zeile hinzu: FontPath "/usr/X11R6/lib/X11/fonts/URW/" @@ -688,19 +819,25 @@ EndSection &truetype;-Schriftarten - TrueType-Schriftarten + + TrueType-Schriftarten + + Schriftarten TrueType - &xfree86; 4.X kann &truetype;-Schriftarten - mithilfe von zwei Modulen darstellen. Im folgenden Beispiel wird das - Freetype-Modul benutzt, da es besser mit anderen Werkzeugen, die - &truetype;-Schriftarten darstellen, übereinstimmt. Das - Freetype-Modul aktivieren Sie im Abschnitt "Module" - von /etc/X11/XF86Config durch Einfügen der - Zeile: + Sowohl &xfree86; 4.X + als auch &xorg; können + &truetype;-Schriftarten mithilfe von zwei Modulen + darstellen. Im folgenden Beispiel wird das Freetype-Modul + benutzt, da es besser mit anderen Werkzeugen, die + &truetype;-Schriftarten darstellen, übereinstimmt. + Das Freetype-Modul aktivieren Sie im Abschnitt + "Module" von /etc/X11/xorg.conf + oder /etc/X11/XF86Config durch + Einfügen der Zeile: Load "freetype" @@ -712,17 +849,18 @@ EndSection Erstellen Sie ein Verzeichnis für die &truetype;-Schriftarten (z.B. - /usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType) und kopieren - Sie alle Schriftarten dorthin. Die Schriftarten müssen im - &unix;/DOS/&windows;-Format liegen, Schriftarten von einem &macintosh; - können Sie nicht direkt übernehmen. Die Schriftarten - müssen noch in der Datei fonts.dir - katalogisiert werden. Den Katalog können Sie mit - ttmkfdir aus dem Port x11-fonts/ttmkfdir erzeugen: + /usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType) + und kopieren Sie alle Schriftarten dorthin. Die + Schriftarten müssen im &unix;/&ms-dos;/&windows;-Format + vorliegen, Schriftarten von einem &macintosh; können + Sie nicht direkt übernehmen. Die Schriftarten + müssen noch im Katalog fonts.dir + erfasst werden. Den Katalog erzeugen Sie mit dem Kommando + ttmkfdir aus dem Port + x11-fonts/ttmkfdir: &prompt.root; cd /usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType -&prompt.root; ttmkfdir > fonts.dir +&prompt.root; ttmkfdir > fonts.dir Geben Sie dem System das &truetype;-Verzeichnis, wie im Abschnitt Type 1 Schriftarten beschrieben, @@ -731,8 +869,9 @@ EndSection &prompt.user; xset fp+ /usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType &prompt.user; xset fp rehash - Oder fügen Sie eine -Zeile in - XF86Config hinzu. + Oder fügen Sie eine FontPath-Zeile + in die Datei xorg.conf (oder + XF86Config) ein. Das war's. Jetzt sollten &netscape;, Gimp, &staroffice; @@ -765,18 +904,20 @@ EndSection Anti-aliasing - &xfree86; beherrscht das - Anti-aliasing-Verfahren seit der - Version 4.0.2. Die Konfiguration der Schriftarten war - vor &xfree86; 4.3.0 ziemlich - schwierig. Ab der Version 4.3.0 stehen alle Schriftarten + X11 beherrscht das + Anti-aliasing-Verfahren seit + &xfree86; 4.0.2. + Die Konfiguration der Schriftarten war vor + &xfree86; 4.3.0 ziemlich + schwierig. Ab &xfree86; 4.3.0 + stehen alle Schriftarten in /usr/X11R6/lib/X11/fonts/ und ~/.fonts/ automatisch für das Anti-aliasing-Verfahren mit Anwendungen, die Xft unterstützen, zur Verfügung. Es gibt schon viele Anwendungen, die Xft unterstützen, zum Beispiel: Qt 2.3 und höhere Versionen - (das KDE-Toolkit), Gtk+ 2.0 + (das KDE-Toolkit), GTK+ 2.0 und höhere Versionen (das GNOME-Toolkit) sowie Mozilla 1.2 und höhere Versionen. @@ -910,7 +1051,7 @@ EndSection nicht der Fall, werden die Änderungen nicht berücksichtigt. - Die mit &xfree86; gelieferten + Die mit X11 gelieferten Schriftarten eignen sich nicht besonders für das Anti-Aliasing-Verfahren. Der Port x11-fonts/bitstream-vera @@ -922,9 +1063,8 @@ EndSection deren Inhalt Sie in /usr/X11R6/etc/fonts/local.conf aufnehmen müssen. Danach werden die - &xfree86;-Schriftarten - Serif, Sans Serif und Monospaced durch die entsprechenden - Bitstream-Schriftarten ersetzt. + X11-Schriftarten Serif, Sans Serif und Monospaced + durch die entsprechenden Bitstream-Schriftarten ersetzt. Benutzer können eigene Einstellungen in der Datei ~/.fonts.conf vornehmen. @@ -970,7 +1110,7 @@ EndSection Verfahren auch benutzen müssen. Zurzeit wird das Verfahren von Qt und damit von KDE benutzt (Details finden Sie in ). - Gtk+ und GNOME können das Verfahren mit dem + GTK+ und GNOME können das Verfahren mit dem Font-capplet benutzen (Details entnehmen Sie bitte ). Ab der Version 1.2 benutzt Mozilla @@ -1150,8 +1290,7 @@ EndSection Bildschirmauswahl und der Anmeldemasken festgelegt werden. Das Format entspricht den Dateien im Verzeichnis app-defaults, die in der - &xfree86;-Dokumentation beschrieben - sind. + X11-Dokumentation beschrieben sind. @@ -1351,11 +1490,11 @@ DisplayManager.requestPort: 0 GNOME Anti-Aliasing-Verfahren - Ab der Version 4.0.2 beherrscht - &xfree86; mit der - RENDER-Erweiterung das Anti-Aliasing-Verfahren. - Gtk+ 2.0 und spätere Versionen (das GNOME-Toolkit) - kann dieses Verfahren benutzen. Die Konfiguration des + + Die RENDER-Erweiterung von X11 + setzt das Anti-Aliasing-Verfahren um. + GTK+ 2.0 (das GNOME-Toolkit) und spätere Versionen + benutzen dieses Verfahren. Die Konfiguration des Verfahrens ist in beschrieben. Aktivieren Sie Anti-Aliasing im Menü @@ -1367,7 +1506,7 @@ DisplayManager.requestPort: 0 Best shapes, Best contrast oder Subpixel smoothing (LCDs). - Für Gtk+-Anwendungen, die nicht Teil von + Für GTK+-Anwendungen, die nicht Teil von GNOME sind, setzen Sie die Umgebungsvariable GDK_USE_XFT vor dem Start der Anwendung auf den Wert @@ -1622,9 +1761,9 @@ esac KDE Anti-Aliasing-Verfahren - Ab der Version 4.0.2 beherrscht - &xfree86; durch die - RENDER-Erweiterung das Anti-aliasing-Verfahren. + + Die RENDER-Erweiterung von X11 + setzt das Anti-Aliasing-Verfahren um. Die Erweiterung wird ab der Version 2.3 von Qt, dem KDE-Toolkit, benutzt. In wird beschrieben wie das @@ -1649,7 +1788,7 @@ esac Über XFce XFce ist eine grafische - Oberfläche, die auf den GTK-Bibliotheken, die auch von + Oberfläche, die auf den GTK+-Bibliotheken, die auch von GNOME benutzt werden, beruht. Die Oberfläche ist allerdings weniger aufwändig und für diejenigen gedacht, die eine schlichte und effiziente @@ -1686,7 +1825,7 @@ esac mit Themes anpassbar (da - GTK benutzt wird), + GTK+ benutzt wird),